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Ruder Union Melk
Melker Ruderinnen sind auch virtuell erfolgreich: Silber für Clara Berger, Bronze für Rosa Scherre

Rudern kann man nicht nur am Wasser. In der kalten Jahreszeit trainieren die Ruderer fleißig auf Ruder-Ergometern. Die Österreichischen Indoor-Rudermeisterschaften markieren den Höhepunkt der Wintersaison im Rudersport. Bereits zum 32. Mal wurden diese heuer durchgeführt – allerdings das erste Mal virtuell. Immerhin 217 TeilnehmerInnen stellten sich am 23. Jänner der Herausforderung – davon 5 junge Damen der Ruder Union Melk: Clara Berger (18) erstmalig bei den Leichtgewichts Frauen, Rosa Scherrer (13), Elisabeth (12) und Luisa Köck ( 12) und Clara Mavie Haydn (11) gaben ihr Debüt bei den Schülerinnen am Ergometer. Die Wettkämpfe wurden dezentral ausgetragen und per Video an die Veranstalter übermittelt. Etwas aufwändiger von der Technik, aber dafür entfiel die Anreise und es gab zumindest ein Highlight in der Monotonie der Lockdowns.

Und ein Highlight war es für die Mädels tatsächlich: Clara Berger wurde bei Ihrem Debüt in der Klasse der Leichtgewichtsfrauen nur von der routinierten Louisa Altenhuber geschlagen, die sich gerade auf die Olympischen Spiele vorbereitet – der 2. Platz ist mit 7:36,6 über 2.000 Meter wohlverdient.

Die Melker Schülerinnen standen ihr aber in nichts nach: Rosa Scherrer sicherte sich mit vollem Einsatz und einer Zeit von 3:59,6 über 1.000 Meter den 3. Platz hinter den Wiener Argonauten und dem Linzer Ruderverein Ister. Clara Mavie Haydn konnte sich als jüngste Teilnehmerin mit 4:25,0 gut behaupten und lag damit knapp vor ihren Vereinskolleginnen Luisa Köck mit 4:33,1 dicht gefolgt von ihrer Schwester Elisabeth Köck mit 4:33,5. Die Leistungen der Mädels sind wohlverdient – das Training war unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur im Freien möglich, so manches mussten sie eigenständig zu Hause absolvieren und ihre Leistungen im Home Schooling erbringen! Wir sind sehr stolz auf unser Jugend.

 
Erfolgreicher Saisonhöhepunkt für die Melker Ruderer

Am Samstag und Sonntag fanden in Wien die Landesmeisterschaften für Wien und Niederösterreich statt. Die erste Gelegenheit heuer für die Melkerinnen Ihre Form zu zeigen - und das taten sie: Die 6 Mannschaften konnten 2 Meistertitel und 4 Vizetitel nach Melk holen.

Während in Melk ruhiges Herbstwetter herrschte, erwarteten die Sportlerinnen in Wien heftige Sturmböen von bis zu 60km/h und hohen Wellen auf der Alten Donau. Unter diesen schwierigen Bedingungen kämpften am Samstag 3 Doppelvierer aus Melk um Medaillen. Den ersten Vizetitel holte das einzige Inklusionsboot trotz hohem Altersschnittt - der Frauendoppelvierer mit Clara Berger, Elisabeth Berger, Maria Dorn und Sophie Rath. Kurz darauf haben sich die Melkerinnen den ersten Meistertitel durch den Juniorinnen-Doppelvierer mit Clara Berger, Laura Wenninger, Amelie Walter und Sophie Rath gesichert. Der nächste Titel ging an die vier Schülerinnen Rosa Scherrer, Ella Rath, Emma Zöchling und Mavie Haydn im Doppelvierer, die sich bei ihrem Regatta Debüt gleich zu Niederösterreichischen Landesmeisterinnen kürten.

Am Sonntag meinte es der Wettergott etwas besser mit Wind und Wasser und sorgte für etwas milderes Wetter als am Vortag. Elisabeth und Luisa Köck konnten als jüngste Crew am Wasser bei ihrem ersten Rennen einen weiteren Vizetitel im Schülerinnen Doppelzweier heimfahren, obwohl sie von heftigen Windböen immer wieder aus der Bahn gefegt wurden. Auch Clara Berger und Sophie Rath legten ein starkes Rennen im Juniorinnen Doppelzweier hin und mussten sich der starken Konkurrenz aus Pöchlarn nur um 2 Sekunden geschlagen geben. Ebenso erging es Clara Berger im Juniorinnen Einer die sich hinter Pöchlarn den Vizetitel sicherte. "Die Mädchen haben seit Ende des Lockdowns fleißig und hart trainiert. Ihre Leistungen sind umso beachtlicher, da sie mit Booten fahren, die schon von ihren Großeltern gerudert wurden." sind sich Dr. Elisabeth Berger, Obfrau, und Dr. Reinhard Steindl, Trainer der Ruderunion Melk einig. Ein ganz tolles Ergebnis der jungen Sportlerinnen die von einer großen Fangemeinde aus Melk lautstark unterstützt wurden!

Hier geht's zu den Fotos

 
ÖRV muss Teilnahme an Junioren EM in Belgrad absagen – 3. Platz für Clara Berger bei der „kleinen EM“

Am zweiten Septemberwochenende lockte der Ossiacher See über 500 Ruderer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien und Italien zur 59. Internationalen Ruderregatta. Nachdem erst wenige Tage zuvor auch die österreichische Teilnahme bei Junioren Europameisterschaft in Belgrad, Serbien abgesagt werden mußte – für Serbien gilt unverändert Reisewarnung Stufe 6 - stellt die Regatta den ersten und wohl auch letzten internationalen Höhepunkt der Saison für die Nachwuchssportler da.

Darunter auch die niederösterreichische Nachwuchshoffnung, Clara Berger von der Ruder Union Melk. Nach einem erbitterten Kampf am Samstag im Vorlauf gegen das slowenische Nationalteam schaffte Berger mit ihren Teamkolleginnen den Einzug ins A Finale im Juniorinnen-Doppelvierer. Nicht weniger spannend gestaltete sich das Finale selbst am Sonntag, wo die vier jungen Damen nur knapp hinter den der slowenischen und deutschen Crew den 3. Platz erreichen konnten. Alles in allem ein würdiger bronzener Abschluss in einer äußerst kurzen Saison.

 
Qualifikation für die Junioren EM erfolgreich geschafft!

Nur zwei Woche nach der EUROW fand sich die österreichische Ruderelite erneut in Ottensheim ein um eines der begehrten Tickets für die Junioren Europameisterschaften in Belgrad zu ergattern. 55 Athleten hatten sich in den Vorbewerben für dieses Ausscheidungsrennen qualifiziert. Unter den aufmerksamen Blicken des neuen Nationaltrainers konnten sich je 5 Männer und 5 Damen - Boote für die U 19 Bewerbe qualifizieren - darunter der Damen Doppelvierer ( 4x) mit der niederösterreichischen Schlagfrau Clara Berger (18) von der Ruder Union Melk. Mit einer Zeit von 6:55:17 und einer durchschnittlichen Schlagzahl von 36 über 2.000 Meter haben sie eine sehr gute Performance geboten. "Wir haben die Mannschaft erst vor einer Woche umbesetzt und das hat sich hervorragend bewährt. Nun werden wir in dieser Formation intensiv bis zur EM Ende September trainieren."

Damit ist der Weg nach nach Belgrad frei, aber viele Wochen hartes Training haben die Mädchen nun vor sich!

 
3. Platz für Clara Berger

Unter schwierigen Rahmenbedingungen fanden am Wochenende in Ottensheim bei Linz spät aber doch die erste Regatta des Jahres statt. Corona bedingt wurde bis dato keine Regatta ausgetragen und auch für diese wurden strenge Auflagen erteilt. Dennoch fanden sich sensationelle 536 Rederinnen und Ruderer aus dem in- und benachbarten Ausland in Ottensheim ein - vor allem unsere deutschen Nachbarn nutzen die Chance ihre Form unter Beweis zu stellen. Clara Berger startete bei den Juniorinnen A im Einer mit insgesamt 26 Teilnehmerinnen. Am Samstag im Vorlauf sichtlich nicht in Topform schaffte sie aber immer noch den Einzug ins B Finale für den Sonntag. Das Feld der jungen Damen blieb über die gesamte Distanz von 2000 Metern eng beisammen - erst auf den letzten Schlägen musste sich Clara um knapp geschlagen geben und landete schließlich mit 8:23:65 auf Platz 3 im B-Finale. Nun heißt es noch fleißig an der Technik feilen - Ende Juli finden die Nominierungsrennen für die Junioren EM in Belgrad statt.

 
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